ZUSAMMENFASSUNGEN DER CIRCLE:

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Winter im Schneewald
(1.RR)

Die Nacht wurde mit einer feuchtfröhlichen Schneeballschlacht von Nimoë, Windwhisper und Himmelsstern begonnen. Sitar und Wolftrace mischten sich nach einiger Zeit ein. Ein Lagerfeuer wurde errichtet, bevor Nimoë wirklich krank werden konnte, dazu unterstützte noch erhitzter Traumbeerensaft den Aufwärmprozess. Daran schlossen sich schnell Schneefalke, Frostbite und Windfall mit an. Scherze wurden getrieben, woraufhin Frostbite zusammen mit Schneefalke in den Wald ging auf Kontrollgang. Inzwischen bereichteren Vanka und Ivyleave die lustige Truppe am Feuer.
Himmelsstern hatte sich gelöst vom Lagerfeuer, da sie plötzlich Wehmut packte, als sie sah, wie die Gefährten am Feuer mit einander umgingen. Irgendwo im Wald wurde sie von Icefire aufgegriffen und sie redeten beide über Partner und Liebe.
Frostbite und Schneefalke machten einen Übungskampf und Wolftrace verzog sich Richtung Fluss. Himmelsstern und Icefire machten einen Wettlauf zurück ins Lager, kamen dabei am Fluss vorbei, wo Wolftrace war.

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Sommer im Schneewald
(2.RR)

Wolftrace hatte die Nacht genutzt und den Fluss aufgesucht. Himmelsstern kam dazu und Schneespiel versuchte Schleichübungen, was misslang. Windwhisper blieb nur kurz am Fluss, ihr Weg führte sie weiter ins Gebirge, wo sich Windfall hinverzogen hatte. Wolftrace, Schneefalke und Himmelsstern gingen den Wald inspizieren. Während sich im Gebirge über Welpennachwuchs unterhalten wurde, lief Frostbits Wolf Dornblut fort, da Frostbite ihn nicht wirklich beachtete. Dabei verhedderte sich der Jungwolf in Dornenranken. Himmelsstern machte Frostbite Vorwürfe und darüber kam es zwischen ihnen zum Streit. Nach einer kurzen Schlichtung durch Ivyleave wurde der Streit dennoch fortgesetzt und vom Behandeln eines Wolfsfreundes auf Gefährten und Charaktereigenschaften übertragen.

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Sommer im Schneewald
(3.RR)

Nimoë, Windwhisper und Wolftrace begannen die Nacht mit einer Kuschelorgie. Jedoch wurde sie bald abgebrochen. Nimoë und Sitar bereiteten die Quelle für ein warmes Bad vor. Dem Badespaß schlossen sich nach und nach die anderen Elfen an, nachdem Frostbite mit Feuer für Wärme gesorgt hatte. Icefire wurde kurzum von Sitar ebenfalls in den Badespaß mit einbezogen, obwohl sie eigentlich nicht wollte. Icefire tollte regelrecht mit den anderen herum und Frostbite musste ihr den Spaß verderben und sie daran erinnern, dass sie schwanger war und sich entsprechend verhalten sollte. Prompt brach ein kleiner Streit zwischen den beiden aus. Icefire schleppte einige böse Erinnerungen mit sich herum, was mit dem ungeborenem Kind zusammen hing. Einmal mehr wurde festgestellt, dass Frostbite ein emotionsloser Eisblock war. Icefires Wut war eigentlich jemand anderem zugedacht und sie machte sich nun entsprechend Luft.
Wolftrace Flötenspiel erklang im Wald, oft schon hatte es Wogen glätten können. Ob es nun die Melodie war oder nicht, Icefire und Frostbite sprachen sich aus und vergaßen den Streit

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Spätsommer im Schneewald
(4.RR)

Wolftrace war auf der Jagd und hatte erfolgreich einen Hirsch erledigt. Windwhisper und Himmelsstern halfen ihm dann beim Abtransport zurück zum Lager. Spätestens als der Hirsch für den Verzehr bereit war, wurden einige Elfen aus ihrem Bau gelockt. Selbst Schneefalke vergaß darüber ihren Bruder Stoneheaven weiter zu ärgern. Als über die Zubereitung diskutiert wurde, gingen die Meinungen doch eher auseinander. Frostbite dachte praktisch, dass Traumbeeren im Hirsch Wachen später von ihrer Aufgabe abhielten. Einige andere fanden Traumbeeren aber mehr als gut. Bevor Frostbite den anderen die Laune verdarb, zog er sich gefolgt von Himmelsstern zurück. Stoneheaven mischte sich mit in die Runde der Essenden, nicht aber ohne seine Schwester zurück zu ärgern. Darüber war Schneefalke erbost, so dass sie sich in den Wald verzog, um sich abzureagieren. Dabei rannte sie Frostbite über dem Weg, der nach dem Gespräch mit Himmelsstern, selbst vorhatte, sich einmal mehr den Menschen zu widmen. Stoneheaven hatte ein schlechtes Gewissen bekommen und wollte sich bei Schneefalke entschuldigen. Letztendlich schloss er sich seiner Schwester und Frostbite an, um Menschen zu beobachten.
Die 3 Elfen fanden ein verlassenes Lager vor, dennoch blieben sie auf Abstand und fanden Spuren. Als sie ihnen folgten, fanden sie die Menschen. Schneefalke nutzte ihre Fähigkeit und verwandelte sich in einen Vogel, um Genaueres herauszufinden. Silberauge war auf der Jagd gewesen und dabei ziemlich in die Nähe des Menschenlagers geraten. Er wurde auf die 3 Elfen aufmerksam und pirschte zu ihnen. Zusammen beobachteten sie die Menschen weiter. Beinnahe kam es zum Kampf, als ein kleiner Junge die Elfen in ihrem Versteck entdeckt hätte. Doch rechtzeitig wurde der Junge zurück gerufen und Silberauge musste ihn nicht noch einen Kopf kürzer machen. Himmelsstern fand die Beobachter nach einiger Zeit und wollte sie dazu bringen, hier endlich zu verschwinden. Widerwillig zogen sich die Elfen ein Stück zurück, Silberauge setzte seine Magie ein und wollte ‚sehen’, was die Menschen fühlten und dachten. Ein kurzer Schwächeanfall war das Resultat. Frostbite wollte seinem Vater helfen, der ihn aber deshalb rügte. Ein heftiger Streit brach zwischen Vater und Sohn, über dessen Fähigkeiten und Kompetenz, aus. Frostbite ‚rutschte’ ein Feuerball aus, der eigentlich seinen Vater treffen sollte, stattdessen aber einen Baum entflammte. Aber nicht einmal Himmelssterns Gemeckere holte ihn aus seinem Schock heraus. Er hatte das Risiko entdeckt zu werden, einfach übersehen, hatte sich von seinem Vater so dermaßen reizen lassen, dass er jede Vorsicht vergessen hatte. Damit nicht genug, Silberauge schimpfte weiter, noch während die Elfen sich schnell zurück zogen. Frostbite kochte vor Wut und verließ die Gruppe, die Silberauge jetzt anstachelte, zum Menschenlager zu gehen, Richtung Lager. Himmelsstern folgte Frostbite und Silberauge betrat das Menschenlager. Das Lager bot allerhand, was sich Silberauge ansehen wollte. Letztendlich wollte er einige der Felle nehmen, da die Menschen viel zu viele hatten. Doch das Lasttier dachte gar nicht daran, ihm welche zu überlassen. Ein Huftritt und Silberauge wurde in ein Netz katapultiert und sendete nach Hilfe. Frostbite, der eben noch beschlossen hatte, wegen seinem frappierendem Fehler, den Stamm zu verlassen, eilte mit Himmelsstern zurück, um seinem Vater zu helfen. Frostbite schnitt Silberauge aus dem Netz. Himmelsstern wollte Silberauge wütend ins Lager schicken und befahl Frostbite regelrecht, sich wegen dem unsinnigem Gedanken, den Stamm zu verlassen, zu äußern. Silberauge hingegen ließ sich das nicht gefallen und suchte erneut das Menschenlager auf und sah sich noch solange um, bis er wenigstens einen Teil seiner Neugierde befriedigt sah.

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Herbst im Schneewald
(5.RR)

Schneefalke und Windfall trotzten auf einem Baum dem Regen und vergnügten sich mit einigen Traumbeeren. Windwhisper kam hinzu. Frostbite war von dem Wetter weit weniger erfreut, als die 3 Damen und grummelte mit dem Wetter um die Wette. Wolftrace störte der Regen und Wind weit weniger, denn er jagte. Zu allem Überfluss wurde Frostbite in seiner Höhle nun auch noch von Himmelsstern und Windwhisper belagert. Ein Gewitter kündigte sich langsam an und Ivyleave bekam Angst. Als sich erste Blitze und Donner über den Hain ausbreiteten, machte Wolftrace kehrt, obwohl er diesmal keine Beute mitbringen konnte. Während die Zwillinge das Gewitter bejubelten, fühlten sich Icefire, Glimmer und Ivyleave immer unwohler. Bei Schneefalke hatte sich der anhaltende Regen auf die Gesundheit ausgeschlagen, was Windwhisper mit einem guten Tropfen Traumbeerensaft von Wolftrace kurieren wollte. Windfall warnte noch, dass sie das ja nicht Wolftrace merken lassen sollte. Tat er aber, dennoch war er nicht böse. Aus Frostbites Höhle wurde ein Versammlungsplatz, als sich Sitar, Icefire und auch Windwhisper anboten, Ivyleave vom Gewitter abzulenken, die inzwischen richtige Panik entwickelt hatte. Der Rest vertrieb Kälte und Ängste mit Traumbeerenwein.
Ein Blitz schlug in einen Baum und Feuer entstand. Doch es wurde vom Regen klein gehalten. Schneefalke hatte nichts besseres zu tun, als sich an diesem Feuer wärmen zu wollen. Frostbite wollte Ivyleave dazu bringen, ihre Angst vor Gewitter zu bekämpfen, in dem er sie zu dem angeschmorten Baum lockte, den sie doch mit ihrer Magie helfen sollte. Wolftrace befahl Schneefalke energisch zurück. Doch die schien wie hypnotisiert weiter auf das Feuer zu zugehen. Sitar gleitete schnellstens zu ihr, riss sie vom Feuer weg. Sein Hemd geriet dabei in Flammen, die er nicht schnell genug aus bekam. So bildeten sich Brandblasen auf seinem Arm. Frostbite wartete nicht mehr auf Ivyleave, bis diese sich dazu überwinden konnte, ins Gewitter hinaus zu gehen. Er nutzte seine Magie und zwang das Feuer, kleiner zu werden. Himmelsstern kümmerte sich um Sitars Wunden, während Schneefalke aus ihrer Trance erwachte und von all dem nicht mitbekommen hatte. Icefire konnte Sitars zerstörtes Hemd durch ein neues ersetzen. Alle halfen irgendwie, nur Ivyleave war in ihrer Angst so gefangen gewesen, dass sie nun darüber sich Vorwürfe machte. Als Tarlet im Lager eintraf, war schon alles vorbei gewesen, es musste nur noch Schneefalkes Trancezustand geklärt werden. Himmelsstern kam auf ein Kraut, welches Halluzinationen hervorrufen konnte.
Aus nur ihm bekannten Gründen, begann sich Wolftrace zu betrinken, während Himmelsstern über das Kraut berichtete. Als sich Wolftrace schwankend zu seiner Höhle dann begab, wurde er wütend auf einen Ast, über den er stolperte. Frostbite beschloss Wolftrace den letzten Schlauch weg zu nehmen. Eh schon aufgebracht, entlud sich Wolftrace Zorn auf Frostbite. Schwarzes Senden traf Frostbite. Icefire wollte helfen, doch nichts und niemand hielt Wolftrace Senden ab, nicht einmal er konnte es unterbinden. Bevor Wolftrace Frostbite den Schädel ausbrennen konnte, wehrte dieser sich mit Feuer. Beide brachen wenige Sekunden später bewusstlos zusammen. Erneut musste die Heilerin Wunden versorgen. Ivyleave machte Windwhisper Vorwürfe, dass sie diese Attacke von Wolftrace, ihm nie verzeihen würde. Wolftrace war völlig ernüchtert nach der Heilung und über sich selbst entsetzt. Er floh in den Wald, gefolgt von Windwhisper. Wolftrace machte sich harte Vorwürfe. Nie wollte er seine Magie missbrauchen und nun war es passiert gewesen. Währenddessen wurde auch Frostbite von Himmelsstern geheilt und erklärte, was passiert war. Ivyleaves Wut rang Frostbite schnell nieder und Wolftrace wurde von Windwhisper beruhigt und ins Lager zurück gebracht. Eine Entschuldigung wollte Frostbite nicht, hingegen musste ihm Wolftrace versprechen, mehr zu üben mit seiner Magie, damit er irgendwann sie beherrscht und nicht seine Gefühle.

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Magie
(6.RR)
Herbst

Frostbite und Wolftrace suchten sich eine Stelle, um die Magie von Wolftrace zu üben. Frostbite begann Wolftrace zu reizen, da er ohne weiteres nicht sein Schwarzes Senden einsetzen konnte. Himmelsstern wachte über die beiden. Kalkan, Ivyleave, Raureif und Whittler hielten sich am Rand des Geschehens auf, griffen aber nicht ein, als das Reizen von Frostbite endlich erflog zeigte. Wolftrace schaffte im ersten Anlauf nicht die gewünschte Kontrolle über sein Senden. Raureif äußerte sich abfällig, bezeichnete die Übung als Magieverschwendung. Das beendete dieses Training für Frostbite. Raureif zog sich zurück, nachdem ihr die Meinung gegeigt worden war. Ivyleave kümmerte sich um sie. Auch Vanka stieß dazu, was aber Raureif regelrecht bissig machte und sie machte ihnen klar, dass sie keine Hilfe wollte, um mit den Geschehnissen der Vergangenheit klar zu kommen. Unterdessen suchte Wolftrace die Einsamkeit, um sich einen klaren Kopf zu schaffen. Der kam plötzlich auf die Idee, den Stamm zu verlassen, da er eine Gefahr für die Mitelfen war. Frostbite hielt ihn auf, mit Hilfe von Kalkan. Aber erst Vanka konnte Wolftrace wirklich von seinem Vorhaben abbringen. Ein neuer Versuch, seine Magie zu beherrschen wurde von Wolftrace gestartet. Ivyleave machte ebenso einen neuen Versuch, zu Raureif durch zu dringen, als Korr’s Flötenspiel im Wald erklang, was Raureif aber nur noch mehr reizte. Prompt sendete sie Ivyleave die Gefühle, die sie damals hatte, als ein Mensch sich an ihr vergangen hatte und versuchte sich gleich darauf allen zu entziehen. Nur Korr eilte ihr nach, Ivyleave war zu erschöpft. An anderer Stelle zeigten sich durch Vankas Hilfe doch noch kleine Erfolge bei Wolftrace.

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Das Beben
(7.RR)
Herbst

Himmelsstern, Windwhisper und Wolftrace ‚begrüßten’ die ersten Sterne dieser kalten Nacht. Zusammen mit Sitar brachen die 3 Elfen zu einer Jagd auf. Wenig später wurde eine erneute Diskussion über die Zubereitung der Beute geführt. Doch bevor wirklich jemand etwas zu Essen bekam, kündigte sich schon ein Erdbeben an. Für die Sternjäger kam die Warnung der Wölfe viel zu spät, sie wurden fast von den umfallenden Bäume erschlagen, die Erde zeriss unter ihren Füßen und sie hatten alle Hände voll zu tun, um nicht von irgend etwas getroffen zu werden. Ein Baum hatte Wolftrace unter sich begraben. Die schweren Verletzungen konnte Himmelsstern gerade noch so heilen. Ein riesiger Spalt im Erdboden durchquerte einmal das Lager. Frostbite entdeckte darin etwas, was er nicht gleich erkannte. Windwhisper hatte da die besseren Augen. Inzwischen wurden die Verwundeten und auch die Heilerin ins Lager gebracht. Nimoë kam von der anderen Seite her. Das Beben hatte sie von ihrem Wolf durch einen weiteren Riss getrennt. Noch bevor sie das Lager erreichen konnte, folgten kleinere Nachbeben. Windwhisper und Windfall fielen in den großen Spalt, in dem Frostbite dieses glitzernde Etwas gefunden hatte. Icefire versuchte einen Wolf unter einen umgestürzten Baum heraus zu ziehen und verletzte sich dabei. Sitar und Frostbite versuchten alle anderen ins Lager erst einmal zu treiben, damit sie endlich Überblick finden konnten, ob noch jemand fehlte und wer alles verletzt war. Nimoë fand den Weg zum Lager, ließ sich berichten und gab ihre Anweisungen. Icefire hatte immer noch versucht, ihre Verletzung zu verbergen, zumal die Heilerin recht erschöpft war. Doch auch das wurde gerichtet.
Was nicht mehr gerichtet werden konnte, war der Wald. Das Lager, der Mutterbaum, fast alles war durch das Beben zerstört. Unmut und Trauer machten sich in den meisten breit. Niemand wusste, was werden würde.

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Der Rat
(8.RR)
Herbst

Ein Rat wurde von Nimoë einberufen. Die Zukunft der Sternjäger musste geklärt werden, denn im Schneewald gab es sie nicht mehr. Die Suche nach einer neuen Heimat wurde diskutiert. Verständlicherweise wollte einige nicht von hier weg. Hier waren sie geboren, lebten und liebten, und wollten hier auch sterben. Windfall wollte ihr Kind hier zur Welt bringen. Die Reise und Suche ihrer Vorfahren sollten die Sternjäger nun fortsetzen. Nimoë entschied sich, nach Westen zu gehen, da im Osten das Himmelsgebirge lauerte. Icefire wies noch auf den Stamm hin, wo sie eine zeitlang lebte und einen Elfen erkannt hatte. Doch in diese Richtung wollte niemand, da dort auch Menschen lebten und niemand Icefire es antun wollte, diesem Stamm noch einmal zu begegnen.
Nimoë beschloss all ihre Spuren verwischen zu lassen. Was mitgenommen werden konnte, sollte auf den Wölfen verteilt werden, der Rest wurde vergraben oder sollte von Frostbite verbrannt werden. Die Baumhöhlen sollten zur Unkenntlichkeit verformt und zerstört werden. Ivyleave und Himmelsstern kümmerten sich um Samen von Kräutern, die sie in ihrem zukünftigen Hain brauchen könnten. Sitar und Schneefalke erkundeten in der Luft den Weg nach Westen.
Nach und nach begannen die Elfen mit ihrer Arbeit. Frostbite suchte Ivyleaves Wolf, der nach dem Beben immer noch verschwunden war. Bevor Sitar und Schneefalke gänzlich aus der Reichweite des Lager kamen, fand er noch den Wolf, den Frostbite gesucht hatte. Vanka organisierte einen Jagdtrupp, damit Verpflegung für eine längere Reise vorhanden war, daraus wurde wenig später eher eine Beerenpflückaktion.

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Die Vorbereitungen
(9.RR)
Herbst

Zehn Tage hatten die Sternjäger Zeit, sich vom Schneewald und ihrer Heimat zu verabschieden. Viele besuchten noch einmal bestimmte Plätze im Schneewald auf, an denen besondere Erinnerungen hingen. Tränenreich wurde an das gedacht, was zurück gelassen werden musste. Letzte Vorbereitungen wurden getroffen. Alles, was auf Wolfs- und Elfenrücken passte wurde eingepackt und zusammen geschnürt. Kalkan entwickelte die Idee eines kleinen Wagens, damit noch mehr mitgenommen werden konnte. Frostbite wurde alles übergeben, was nicht mitgenommen werden konnte und er übergab das den Flammen, die er in einen der Erdspalten formte. Während an der Feuerstelle mal wieder Streit zwischen Frostbite und Silberauge entflammte, wurde an anderer Stelle Trost von Vanka an diejenigen gespendet, die große Schwierigkeiten hatten, den Schneewald zu verlassen. Icefires Wolf hatte sich bei der Jagd verletzt und fand Hilfe bei der Heilerin. Der Wolf war alt und Icefire hatte Bedenken, dass der Wolf eine längere Reise bestehen könnte. Auch andere mussten an ihre Tierfreunde denken, ob sie hier bleiben oder mitreisen sollten.

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Reise zum Ende des Waldes (1)
(10.RR)
Herbst

parallel dazu RR11

Die Sternjäger zogen mit ihren restlichen Sachen los. Sie würden die Grenzen des vertrauten Waldes überschreiten, Stille breitete sich aus. Ungewöhnliche Stille für einen lebenden Wald. Tiefe Erdspalten erschwerten ihr Weiterkommen, und dicke Baumstämme lagen im Weg. Viel Wild war umgekommen, was die Nahrungssuche schwierig machte, Bäche waren verseucht. Die Sternjäger mussten schon jetzt von ihren Vorräten zehren. Ein Senden von Sitar, der mit Schneefalke nun schon einige Tage voraus geflogen war, erreichte die Gruppe mit einer zerstückelten Beschreibung, wie der Weg vor ihnen aussehen würde. Feuer und kein Wasser kamen in der Beschreibung vor, was alles andere als aufmunternd war. Die schwangere Icefire versuchte ihren Wolf zu schonen, was die Heilerin nicht gutheißen konnte. Glimmer und einige andere versuchten durch ein leises melodiöses Summen die Stille zu vertreiben, während ein kleiner Spähtrupp voran ritt. Weiter vorne auf dem Weg, mussten Sitar und Schneefalke eine Pause einlegen, da ihnen Hitze und Wasserknappheit zusetzten in der Wüste, die hinter dem Wald lag durch den momentan die Sternjäger liefen. Ein Gewitter kündigte sich an, was aus Richtung der Berge kam. Bis zur Wüste würde es nicht reichen. Das Gewitter entlud sich über den Sternjägern, die jetzt ihr Lager aufschlugen. Ein erneutes Senden erreichte die Elfen. Sitar und Schneefalke befanden sich auf dem Rückweg und machten eine letzte Rast, als sie den Wald wieder erreichten. Dort wurde Feuerranke, ein Wüstenelf, auf die beiden aufmerksam, zeigte sich ihnen jedoch nicht. Kalkan und Wolftrace, der Spähtrupp, kehrten zurück zum Lager des Stammes. Gegen Nässe und Kälte half ein Feuer, Essen wurde verteilt und über den bevorstehenden Weg diskutiert, während andere unruhig schliefen. Icefires Ungeborenes machte sich bemerkbar, die Geburt stand bevor. Himmelsstern und Windwhisper halfen dabei. Am Ende der Nacht erblickte Nightglow das Licht der Welt und der Stamm hieß den Welpen willkommen mit einem gemeinsamen Wolfsheulen. Für diesen Moment hatten die Sternjäger ihre Lage vergessen, das Gewitter wurde ignoriert, die zerstörte Heimat trat in den Hintergrund. Windfall erhielt ein neues Senden von Sitar, von dem sie gerade auch ein Kind erwartete. Weit waren er und Schneefalke nicht mehr entfernt, der Stamm beschloss das Lager noch etwas länger zu belassen, damit die junge Mutter und ihr Neugeborenes zu Kräften kommen konnten. Am Morgen waren endlich Sitar und Schneefalke wieder beim Stamm, aber ihr Erscheinen wurde von einem Schatten begleitet. Nimoë hatte etwas gespürt, was ihr fremd war. Feuerranke war auf seiner Riesenechse, Raxle, Sitar und Schneefalke gefolgt, hielt sich aber immer noch versteckt und beobachtete den Stamm. Der Tag verging recht schnell im provisorischem Lager, Schneefalke und Sitar wurden versorgt, die nun schliefen. Bevor ihr Bericht nicht gehört werden konnte, sollte es auch nicht weitergehen. Den Tag über wurde geschlafen, das ganze Lager bis auf ein paar Wachen schlief, zog es Feuerranke nun doch näher heran. Er hatte Hunger und wollte das letzte Langohr den Elfen vom Feuer stehlen. Wolftrace entdeckte aber Feuerranke, der in Panik ausbrach, über die eigenen Füße stolperte und mit dem Kopf gegen ein Stein geschlagen war. Während Feuerranke ohnmächtig war, entwaffnete Wolftrace ihn. Das Lager erwachte und alle strömten herbei um den fremden Elfen zu begutachten. Frostbite geriet in Streit mit Sitar, der nicht erwähnt hatte, dass der Fremde noch von etwas anderem begleitet wurde. Während Frostbite weitere Angreifer aus dem Wald erwartete, verbreitete Wolftrace Hoffnung, dass sie dort, wo dieser Elf herkam, wohl eine neue Heimat finden könnten. Sitar war noch zu geschwächt und brach zusammen, als er wütend das Lager verließ. Windfall versuchte ihm zu helfen.

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Reise zum Ende des Waldes (2)
(11.RR)
Herbst

parallel dazu RR10

Raureif und Windfall kümmerten sich um Sitar, machten nebenher Frostbite verantwortlich für dessen Zustand. Dass Frostbite durch seine rabiaten Maßnahmen den Stamm vor Gefahr schützen wollte, sah niemand. Kalkan und Ivyleave kümmerten sich derweil um Feuerranke, dem Wasser und Essen gereicht wurde. Wolftrace rief den Stamm zur Ruhe und Frostbite zog sich zurück, Silberauge war anscheinend der Einzige, der dem Verhalten von Frostbite zusprach. Als dann jedoch erneut Streitigkeiten zwischen Raureif, Sitar und Frostbite entstand, versuchte Ivyleave zu schlichten mit einem recht aufgebrachten Ausbruch und lief dann weg. Himmelsstern versuchte ihrerseits den Streitenden die Köpfe zurecht zurücken und heilte dann Feuerranke. Frostbite gab einige Anweisungen an den Stamm, vor allem im Lager zu bleiben und folgte Ivyleave. Niemand sollte sich im Wald allein bewegen. So folgte dann auch Eissturm Sitar, der nach der Auseinandersetzung im Wald fern von allen seine Ruhe suchte. Auch Raureif wurde wieder eingesammelt, die von Angst erfüllt war, dass doch noch andere hier auftauchen könnten. Mit der Ansicht, jeder ist sich selbst der nächste, blieb sie lieber allein für sich und biss jeden weg, der sich ihr näherte. Jedoch wollte sie nun auch, dass der Fremde mit Vorsicht genossen werden sollte.
Der gefesselte Feuerranke erwachte langsam, während Eissturm, Windfall und Sitar noch im Wald waren und Raureif deutlich zu verstehen gab, dass sie nicht ins Lager zu dem Fremden wollte, sondern hier im Wald blieb. Himmelsstern nahm Feuerranke die Fesseln ab und begann ihn auszufragen. Nach einigen Antworten, kamen nun auch endlich die restlichen Elfen zum Lager zurück. Feuerrankes Begleiter, seine Reitechse, blieb vorerst im Wald. Auch schien Feuerranke anfänglich nicht so auskunftsfreudig zu sein. Unterdessen freundete sich Icefire mit dem Gedanken an, Mutter zu sein, während Raureif unentschlossen hin und her lief. Mal war sie bei Feuerranke, um ihn einschätzen zu lernen, dann war sie wieder für sich allein im Wald. Feuerranke wurde bedrängt mit Fragen, was ihn verunsicherte. So wurde ein neues Feuer entfacht und Essen zubereitet. Feuerranke bekam somit Gelegenheit, erst einmal durch zu atmen und langsam Vertrauen zu fassen. Die unterbrochene Tagesruhe wurde teilweise fortgesetzt, überwacht von Kalkan und Frostbite. Sitar bot sich für eine Erkundung des Waldes an, da immer noch nicht Feuerrankes Begleiter, der nach dessen Worten dem Stamm zu sehr ängstigen könnte, aufgetaucht war. Heimlich schlichen sich Sitar und Wolftrace davon. Unterdessen geschah im Lager das Unvorstellbare: Windwhisper und Feuerranke erkannten sich! Einige freuten sich für die beiden, andere sahen das mit weniger Freude. Schneefalke als Tochter von Windwhisper und Wolftrace konnte und wollte das Erkennen nicht hinnehmen, machte ihrer Mutter Vorwürfe und rannte in den Wald. Windwhisper folgte ihrer Tochter und Frostbite schickte Eissturm und Kalkan hinter her, die beiden zurück zubringen. Solange da noch etwas Unbekanntes im Wald war, sollte sich niemand weiter weg vom Lager aufhalten. Freie Hand für Frostbite, der sich nun Feuerranke vorknöpfte. Vorknöpfen wollte. Windfall griff sich einfach Feuerranke und zog ihn mit sich zu einem Rundgang. Raureif explodierte. An ihrer Tochter durfte sich der Fremde nicht vergehen und trennte die beiden. Das brachte wiederum Himmelsstern zum Explodieren und sie blaffte Raureif und auch Frostbite an, der mit Raureifes Reaktion mehr als zufrieden gewesen war. Der Streit zwischen Raureif und Himmelsstern artete aus, beinnahe wäre jemand verletzt wurden. Doch soweit kam es nicht. Feuerranke wurde von Windwhisper gerufen, Windfall zog sich zurück und Frostbite auch. Inzwischen hatte Sitar Schneefalke aufgegriffen und Feuerrankes Echse wurde gefunden. Frostbite lief nun zu Wolftrace, Schneefalke und Sitar, nahm unterwegs Eissturm mit sich. Alle kamen nun nach und nach ins Lager zurück. Wolftrace setzte sich mit Windwhisper auseinander, dem das Erkennen überhaupt nicht schmecken konnte. Etwas zerbrach in ihm. Unterdessen rückte Feuerranke endlich mit seiner Geschichte heraus, was Frostbite und Sitar erschütterte. Nach einer Unterredung mit Nimoë wurde beschlossen, dass Feuerranke im Stamm blieb. Noch am selben Tag wurde das Erkennen durchgezogen. Ein letztes Fest als Abschied vom Schneewald wurde gefeiert in der darauffolgenden Nacht.

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Das Nebeltal (1)
(12.RR)
Herbst/Winter

Die Sternjäger stießen bei einem ihrer Erkundungsgänge auf ein Tal, welches in einen scheinbar undurchdringbaren Nebel gehüllt war. Seltsame Tiere gab es hier und Reste von anderen Menschen oder Elfen, wie z.B. Geschirr und Waffen lagen versteckt unter einem heimtückischen Schlinggewächs. Der Stamm konnte aber eine sehr starke Magie in der Nähe spüren, was sie trotz der Gefahren ins Innere des Tales führte. Der Weg durch die Wüste war in den Hintergrund gerückt. Die Sternjäger kämpften sich durch einen Sumpf und Nimoë führte sie zielstrebig zu einem bestimmten Ort. Doch selbst als Raureifs Wölfin im Sumpf unter zu gehen drohte, machte Nimoë keine Rast, sondern zog noch das Tempo an. Irgendetwas rief sie, zog sie zu einem bestimmten Ort. Die Wanderung wurde von einer Fallgrube unterbrochen. Spaltohr, ein Troll, war dafür verantwortlich. Nimoë schien Spaltohr zu kennen. Die Sternjäger verließen ihren Weg, kehrten zurück zu einer kleinen Höhle. Dort wollte Nimoë dem Stamm von Spaltohr erzählen.

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Das Nebeltal (2)
(13.RR)
Herbst/Winter

Nimoë erzählte von Spaltohr, als die Sternjäger die kleine Höhle gefunden und bezogen hatten. Spaltor’s Fallen hatte Nimoë ihre Eltern gekostet, als diese auf der Suche nach einer passenden Bleibe für den Stamm damals waren. Nimoë hatte zusammen mit Nachtspeer überlebt, aber beide hatten nie von dem Troll erzählt. Nimoë’s Eltern galten als auf der Jagd verunglückt, denn Rache gehörte nicht zum Weg in dem Moment. Dann entschied Nimoë, dass es besser wäre, wenn einige Krieger einen Weg durch das Tal suchten, während der Rest des Stammes hier in der Höhle bleiben sollte. Sie traute Spaltohr zu, dass sie immer noch lebte und ihr Unwesen trieb. So verließ ein Teil der Elfen die Höhle (der andere Teil in der Höhle, spielte im RR Das Nebeltal Teil 3 weiter...also zeitgleich)...
Icfire, die ihre Tochter Vanka anvertraut hatte, Himmelsstern, Sitar, Kalkan wurden von Nimoë durch einen regelrechten Fallenparkour gelotst. Zwischendurch erreichte Sitar die Botschaft, daß Windfall ihr Kind bekam. Er verließ die Gruppe mit Himmelsstern und flog zurück zur Höhle. Er kam aber erst an, als der Welpe schon auf die Welt geholt worden war. Derweil traf der Rest auf Blade, der gegen den Troll kämpfte. Spaltohr hatte Blade durch den Sumpf fehlgeleitet, der zudem auch noch eine schwere Wunde hatte. Nimoë beanspruchte Spaltohr für sich, was Blade gegen den Strich ging. Sie stritten darüber, während Himmelsstern und Sitar zurück kamen. Icefire war geschockt, daß sie hier und jetzt auf Blade traf. Blade, der ihr Geliebter war. Botschaft über Windfalls Welpen und Streit zwischen Blade und Nimoë nahm Icefire gar nicht wahr. Nimoë forderte von Spaltohr einen Schüßel, den der Troll aber wohl nicht mehr hatte, sondern Blade. Spaltohr hatte Blade vergiftet, Wunde und Gift bewirkten, daß er umkippte, Spaltohr floh und Himmelsstern heilte Blade, der erst nicht geheilt werden wollte, weil er das nicht kannte. Sitar fing den Troll mit seiner Magie wieder ein. Nach der Heilung wanderte die Gruppe zusammen mit Blade und Spaltohr zurück zur Höhle…

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Das Nebeltal (3)
(14.RR)
Herbst/Winter

Die Gruppe in der Höhle fand durch Zufall eine Falltür. Zuerst wollten einige die darunter befindlichen Gänge erkunden. Doch die Gänge waren sicher voll von Fallen, außerdem wollte Frostbite nicht, dass sich die Gruppe noch weiter aufteilte, da sicher nicht alle dort runter wollten. Außerdem erwartete Nimoë, dass die Gruppe hier in der Höhle bleiben sollte. Doch ob nun ein paar Elfen die Gänge erkunden weiter erkunden sollten oder nicht, wurde durch eine Bedrohung durch einen Tatzelwurm entschieden, auf den einige der ganz neugierigen unten in den Gängen gestoßen waren. Frostbites Feuer, ein paar Pfeile, ein derber Hieb von Eissturms Schwert und der Wurm war erledigt. Raureif war mit Windfall nicht in den Gang runter gegangen, sondern half ihr bei der Geburt. Windfall hatte sich einen ‚perfekten’ Zeitpunkt ausgesucht. Sie sendete nach Sitar, der aber erst mit Himmelsstern auftauchte, als Jeyn schon geboren war. Als Himmelsstern und Sitar zurück zu Nimoë flogen, führte Frostbite Raureif, Ivyleave und Wolftrace in die Gänge. Der Rest blieb in der Höhle. Im Gang wurden Menschenknochen gefunden, was Raureif panisch ausrasten ließ. Es kam zu Handgreiflichkeiten, letztendlich setzte die Gruppe ihren Weg durch die Gänge aber fort. Doch der Gang entpuppte sich als Sackgasse. Eine Steinwand gespickt mit Zeichen versperrte den Weg. Raureif entschlüsselte davon einige und kam darauf, dass es hier unten Gräber von Menschen geben musste. Nun kam auch Nimoë Gruppe zurück. Alle versammelten sich in der Höhle, besahen Spaltohr und Blade. Blade wollte immer noch nicht den Schlüssel hergeben, bot sich aber an, mit in die Gänge zu kommen und bei der Wand den Schlüssel auszuprobieren. Feuerranke, Raureif, Eissturm und Frostbite gingen jagen, um die Vorräte aufzufrischen, bevor die Sternjäger hinab in die Gänge gingen. Zuvor befreite sich Spaltohr, nahm Kahlma und Nightglow als Geiseln. Wolftrace setzte sein schwarzes Senden ein, Kalkan entriss dem Troll die Geiseln und von mehreren Seiten sausten Dolche, Schwerter und Pfeile auf den Troll zu. Blade hatte hinterher nichts besseres zu tun, als Nimoë dafür die Schuld zu geben, dass der Troll noch gelebt und eine Waffe besessen hatte. Eissturm stutzte Blade auf seine Weise zurecht, auch Frostbite beteiligte sich daran. Bevor mehr Streit ausbrechen konnte, riefen Icefire und Nimoë zur Ruhe. Spaltohr wurde von Frostbite verbrannt, der den Vorschlag von Eissturm, dasselbe auch mit Blade zu tun, gar nicht so schlecht fand. Blade hingegen versuchte unterdessen Icefire dazu zu bewegen, dass sie mit ihm zurück zu seinem Stamm kommen solle. Icefire bat ihn aber zu bleiben, sich anzupassen und die Rangordnung hier zu akzeptieren. Also blieb Blade, der sich jedoch mit seinem recht arroganten Verhalten, sich hier jedem überlegen zu fühlen, keine Freunde machte.

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Das Nebeltal (4)
(15.RR)
Herbst/Winter

Nun endlich betraten die Sternjäger die Gänge auf ein Neues. Blade untersuchte die wand, suchte nach dem Schlüsselloch. Raureif, die Blade für zu unfähig und einen Wichtigtuer hielt, nahm das in die Hand. Kurz darauf war der Weg in eine Grabkammer frei. Eissturm und Fry betraten diese und wurden eingeschlossen. Eine Falle. Die Decke der Kammer senkte sich herab, Blades Schwerter konnten die sich schließende Wand nicht aufhalten und Ivyleaves Ranken hielten auch nicht die Decke vom Herabsinken ab. Letztendlich verschaffte aber eine Eisenstange, auf der ein Skelett hing, Rettung. Sie hielt die Decke auf. Raureif entschlüsselte alle Zeichen auf der Wand, berührte einige davon, die unter ihren Fingern nachgaben und plötzlich schoben sich dünne Metallspeere in die Grabkammer und drohten Eissturm und Fry auf zu spießen. Ein anderes Zeichen stellte auch diese Falle ab, noch ein weiteres Drücken von bestimmten Zeichen öffnete ein verborgenes Schlüsselloch. Der Gang wurde freigegeben, die Grabkammer war nun gefahrlos zu betreten. Nun standen die Sternjäger wieder in einer Sackgasse. Ringsum kein weiterer Gang, nur in die Wand eingelassene Särge mit Schriftzeichen. Über diese gerieten auch Raureif und Blade erneut aneinander. Sie hatten sich eben so richtig ‘gern’. Während Stoneheaven die Wand hinter einem der Särge formte und einen Durchgang schuf, ließ Raureif keine Gelegenheit aus, Blade mitzuteilen, was sie von ihm hielt und wo er sich ihrer Meinung nach am besten hin begeben sollte. Diesmal wurde ein fremder Elf nicht mit offenen Armen im Stamm akzeptiert. Der Weg durch den Sarg endete in einem geraden Gang, in dem Raureif und ihr Wolf in eine Lichtnetzfalle gerieten, da sie als erste den Gang entlang liefen. Durch Kalkans Schutzschild wurden Raureif und Wintersonne gerettet, aber den ganzen Stamm konnte Kalkan so nicht durch die Falle bringen. Stoneheaven formte die Löcher zu aus denen Licht kam, denn aus diesen Löchern kamen auch Pfeile und trafen jeden, der die Lichtfäden durchschritt. Letztendlich kamen die Sternjäger aus den Gängen heraus, ohne zu wissen, wie viel Zeit wirklich vergangen war, da kein Tages- und Nachtrhythmus erkennbar war.

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Grünes Gras und neuer Anfang (1)
(16.RR)
Winter/Frühling

Die Sternjäger verließen die Gänge und kamen in einer Graslandschaft raus. Der Frühling hatte bereits eingesetzt und wieder trafen die Sternjäger auf eine Elfe. Rabenfeder war zu den Sternjägern zurückgekehrt. Sie war zwar keine Fremde, dennoch konnte sie Ärger bedeuten. Mehr als den, den Blade oder Feuerranke zusammen je verursachen könnten. Rabenfeder und Nimoë waren vor Jahren Rivalinnen um die Anführerschaft der Sternjäger gewesen. Davor waren sie beste Freundinnen gewesen, doch auch das verlor sich, als Rabenfeder nach dem verlorenem Kampf um die Anführerschaft einfach verschwunden war. Fürs Erste hieß Nimoë Rabenfeder im Stamm willkommen. Einige empfingen das Stammesmitglied freundlich, andere sahen in ihr eine ‘Gefahr’. Eissturm, Fry, Stoneheaven und Frostbite erkundeten die nähere Umgebung durch eine Jagd, während Sitar in der Luft alles überblickte. Die Grasebene erschien ihm riesig, wie damals die Wüste. Sundream bekam als erste nähere Gründe von Rabenfeder zu hören, über ihr Verschwinden. Die Schwestern hatten sich einiges zu erzählen. Die Nacht neigte sich ihrem Ende und die Sternjäger schlugen ihr Lager auf, um den Tag über zu schlafen. Ein Feuer wurde entfacht und die Jagdbeute zum Verzehr fertig gemacht. Ob das nun aber eine Willkommensfeier war oder nicht, blieb jedem selbst überlassen. Wenigstens hatte Raureif ein neuen Hassobjekt. Fry stellte eine innerliche Veränderung fest, seid Rabenfeder aufgetaucht war und suchte Abstand. Stoneheaven wollte seinem Freund zur Seite stehen und schob dafür die eigenen Gedanken und Befürchtungen über Rabenfeder in den Hintergrund. Doch diesmal konnte er Fry nicht helfen. So ließ er seinen Freund allein und kehrte zu den anderen zurück. Glimmer lenkte Stoneheaven von seinen Gedanken ab, beide schienen sich sehr angetan zu sein. Unterdessen berichtete Rabenfeder wieder ein Stück von ihrer Vergangenheit und versuchte nach und nach alle Stammesmitglieder kennen zu lernen, die es damals noch nicht gegeben hatte. Andere philosophierten über Rangordnung und Machtkämpfe im Wolfsrudel. Whittler befürchtete gar, daß Frostbite wohl Rabenfeder vertreiben oder schlimmer noch, töten würde, wie es bei Wölfen üblich war. Aber auch Raureif’s tödliche Blicke wollten keine fröhliche Stimmung am Feuer aufkommen lassen, auch ihr hartes Senden, daß sie Rabenfeders Rückkehr nicht einfach so hinnehmen wollte. Alle hielten sich mit ihrer Freude über Rabes Rückkehr zurück, denn sie wußten nicht, was ihr Auftauchen in der Zukunft bringen würde. Fast jeder schien darauf zu lauern, daß Rabenfeder von Nimoë die Anfürherschaft forderte. Rabenfeder zog es nun zu Fry, der sich ihr vorstellte und in ihr den Grund seiner inneren Unruhe fand. Nicht nur Stoneheaven und Glimmer kamen sich näher, auch Fry und Rabenfeder fanden zu einander, während Raureif und Frostbite ihren Unmut in einem Übungskampf abbauten, Vanka und Whittler hingegen dazu eine andere Art von ‘Kampf’ bevorzugten.

+1

Grünes Gras und neuer Anfang (2)
(17.RR)
Winter/Frühling

Nimoë ließ das Lager abbrechen in der darauffolgenden Nacht und ließ die Sternjäger weiterwandern. Sie wollte einen Wald finden, der ihnen mehr Schutz bot, als diese weite Grasebene. Und bis dahin sollte Rabenfeder in Ruhe gelassen werden. Nimoës Unsicherheit wurde stärker, sie überlegte immer öfter sehr lange, ob es das Richtige war, was sie tat und was sie den Sternjägern befahl. Sitar hatte mehrere Waldstücke ausgemacht, doch Nimoë konnte sich nicht entscheiden. Wie so oft in letzter Zeit überlegte sie zig Für und Wieder bei einer Entscheidung und ließ sich von ihrem eigenen Zögern mehr und mehr verunsichern. Frostbite nahm ihr die Entscheidung ab und stellte auch Nimoës Zustand fest, den er auch schon vor einiger Zeit bemerkt hatte. Einmal mehr verteilte er im Tross die Befehle, Stoneheaven und Fry bildeten die Nachhut, Wolftrace sollte sich Nimoë zur Brust nehmen und Eissturm sollte die Umgebung im Auge behalten. Unterdessen ließ Raureif erneut ihren Charme spüren. Egal was und wo sie war, sie haßte einfach alles. Fry war immer noch neben der Spur, was Stoneheaven dazu veranlaßte, intensiver mit ihm über dessen Zustand zu reden. Fry’s Gefühlwelt stand auf dem Kopf seid Rabenfeder hier war. Aber auch Windwhisper hatte Probleme damit ihre Gefühlswelt zu ordnen. Auf der einen Seite war Wolftrace und Nimoë auf der anderen war Feuerranke. Sie wußte im Moment nicht, wie sie alle unter einen Hut kriegen sollte. Wolftrace und Windwhisper versuchten dann aus Nimoë heraus zu bekommen, was mit ihr los war. Doch diese war in ihren Selbstzweifeln gefangen, gab das aber den anderen gegenüber nicht zu. Frostbite nahm ihr erneut die Entscheidung ab, ließ das Lager auf einer kleinen Lichtung in diesem fremden Wald aufschlagen, der bei jedem ein eigenartiges Gefühl hervorrief. Genau erfassen konnte es aber niemand. Das Lager stand, die ersten streckten sich aus, um den Tag über zu schlafen. Daß alle fast zeitgleich einschliefen, darüber konnten sie sich erst in der nächsten Abenddämmerung wundern.

+1

Träume und Realität
(18.RR)
Winter/Frühling

Die Sternjäger waren in dem fremden Wald eingeschlafen und unruhige Träume erfaßte sie. Jeder träumte für sich, auch anfänglich recht angenehm. Doch nach und nach vermischten sich die Träume, bekamen etwas Bedrohliches. Tiefe Ängste wurden Realität für die Träumenden. Raureif mußte noch einmal durchleben, was die Menschen ihr angetan hatten, Silberauge wurde von brennenden Schriftrollen fast in den Tod getrieben, Frostbite und Kalkan kämpften gegen unheimliche Kreaturen. Und für alle fühlte sich ihr Traum sehr real an, Schmerzen und Ängste wurden als echt empfunden. Icefire bildete eine Art Schüßelfigur, denn sie konnte in einer Art Höhle mit zig Kammern die anderen in ihren Träumen sehen. Wie sie das machte und ob sie überhaupt dafür verantwortlich war, konnte Icefire nicht sagen, aber nach und nach zog sie die anderen zu sich in ihren eigenen Traum. Am Ende fanden sich alle Sternjäger in einer grauen Zone wieder, ein leeres Nichts.

+2

Der neue Stamm (1)
(19.RR)
Frühling

Die Sternjäger erwachten wieder fast alle zeitgleich. Neben der Frage, was es mit den Träumen auf sich hatte, mußte eine Entscheidung getroffen werden von Nimoë, ob sie in diesem Wald bleiben sollten oder weiter ins Ungewisse gehen sollten. Nur eines war klar, Icefires Traummagie hatte mit irgendetwas, was im Wald hier schlummerte, reagiert und diese Träume den Sternjägern beschert. Nimoë brauchte Zeit, um eine Entscheidung zu treffen und nahm sich diese. Sie schickte Frostbite mit einem Jagdtrupp los und Icefire versuchte zusammen mit Silberauge heraus zu finden, was es mit den Träumen auf sich hatte. Windwhisper fasste endlich eine Entschluss in Bezug auf Feuerranke und Wolftrace. Nimoë bekam ihren Kopf nicht frei, doch dafür hatte Rabenfeder die richtige Medizin. Ein kleiner Kampf. Einige waren nicht begeistert davon, länger in diesem Wald zu bleiben, als nötig.

+2

Der neue Stamm (2)
(20.RR)
Frühling

Die Jagdtruppe hatte in diesem Wald eine recht merkwürdige Begegnung mit Rehen. Normalerweise flohen die Tiere, wenn sie gejagt wurden vor den Sternjägern. Doch diese Rehe scherten sich einen Dreck um dieses Naturgesetzt und griffen ihrerseits die Jäger an, einige Rehe wurden erlegt, der Rest überrannte die Jagdtruppe regelrecht und verschwand. Der Wald wurde mit jedem weiteren Atemzug aggressiver, als würde er hier keine Eindringlinge dulden und sie zu vertreiben wissen. Als die lädierte Jagdtruppe zurück kam, stellte Frostbite mit Erschrecken fest, dass Nimoë und Rabenfeder fehlten. Er befürchtete, dass Nimoë herausgefordert worden war, als mobilisierte er das Lager und ließ die Sternjäger nach den beiden Elfen suchen. Und Tatsache, Nimoë und Rabenfeder kämpften. Dabei kamen sich die beiden so nahe, wie sie einst vom Band der Freundschaft verbunden waren. Erst bemerkte Nimoë den Stamm gar nicht und noch weniger, dass sie plötzlich am Boden lag und den Kampf gegen Rabenfeder verloren hatte. Im Grunde war es nur ein Übungskampf, von Herausforderung seitens Rabenfeder konnte keine Rede sein. Dennoch hatte dieser Kampf dazu beigetragen, dass Nimoë zum ersten Mal seid sie den Schneewald verlassen hatten, eine klare Linie sah. Sie konnte wieder eine Entscheidung treffen, an der sie nicht ewig dran herum denken mußte. Sie gab die Anführerschaft an Rabenfeder ab und gab einen letzten Befehl an ihren Stellvertreter, dass er Rabenfeder zur Seite stehen sollte, wie er es immer bei ihr getan hatte. Frostbite’s Loyalität ließ keinen Wiederspruch zu und so verteidigte er Rabenfeder als neue Anführerin, die er selbst noch nicht akzeptieren wollte. Die ersten Widerworte wurden laut. Jetzt ein Anführerwechsel, mitten im Unbekannten ... eine Anführerin, die den Stamm noch nicht sonderlich gut kannte.

+2

Anführerwechsel
(21.RR)
Frühling

Frostbite bot sich der neuen Anführerin als Stellvertreter an, Rabenfeder nahm an. Silberauge stellte sich auch als Berater zur Verfügung. Durch ein Wolfsheulen wurde Nimoës letzter Beschluß bekräftigt, Rabenfeder würde die Sternjäger weiter führen. Doch die meisten hatten ihre Zweifel, zu viele Veränderungen auf einmal. Nimoë konnte ihre Aufmerksamkeit nun anderen Dingen widmen, so kümmerte sie sich als erstes um Wolftrace, der arg darunter litt, dass sich Windwhisper nun für Feuerranke entschieden hatte. Nicht einmal in seinem Flötenspiel fand Wolftrace Trost. Dazu kam noch, dass Nimoë sich verändert hatte, ihre Anführerschaft abgab. Rabenfeder hörte sich den Bericht über die Jagd an und beschloß kurz und schmerzlos weiter zu ziehen und nicht länger hier zu rasten, was den meisten entgegen kam. Der Wald und seine feindselige Haltung wurde zurück gelassen.

+2

Ödes Land
(22.RR)
Frühling/Sommer

Hinter dem Wald der Träume trafen die Sternjäger am Ende der Nacht auf eine Geröllwüste, auf der anderen Seite konnten sie einen Wald erspähen, der zu ihrem Ziel wurde. Die aufgehende Sonne strahlte jetzt schon eine unbarmherzige Hitze ab und erschwerte den weiteren Weg. Dazu kam noch, dass das Gelände schwer zu überblicken war. Große Steine versperrten die Sicht. Den Tag wollten die Sternjäger in kühlen Höhlen verbringen, die von Stonheaven geformt und von Bluecold mit Eis ausgekleidet wurden. Die Elfen schützen sich vor der Hitze, es wurde Wasser gesucht und im Schatten niedergelegt. Windwhisper erklärte nun Wolftrace ihre Entscheidung, wobei Wolftrace immer verschlossener wirkte. Er konnte sich nicht damit abfinden, dass sich soviel so plötzlich veränderte. Kurz vor Sonnenuntergang wurden Sitar und Blade losgeschickt, um den Weg durch die Geröllwüste zum Wald abzusichern. Noch bevor ihnen der Stamm folgte, trat Wolftrace an Rabenfeder heran und verkündete ihr, dass er die Sternjäger verlassen will. Feuerranke drohte er, dass er ja auf Windwhisper aufpassen sollte, verabschiedete sich von Nimoë und Schneefalke und ließ den Stamm wissen, dass er fortging. Ein Abschiedsheulen begleitete Wolftrace, dennoch hießen viele diese Entscheidung nicht gut. In der Geröllwüste stieß nun Blade auf Menschen, die ihm auflauerten. Sein Senden erreichte Sitar nicht mehr und er war auch zu weit vom Stamm schon entfernt. Jedoch tauchte plötzlich Blackthorn auf und stand ihrem Bruder im Kampf gegen die Menschen bei. Doch sie kam zu spät. Blade wurde niedergeschlagen, seine Seele entfernte sich vom Körper. Noch bevor Sitars Senden den Stamm erreichen konnte, nahm Icefire das Geschehen wahr. Angst sprang sie an und sie ritt auf ihrem Wolf drauf los. Blade war etwas zugestoßen, sie sendete nach der Heilerin, dass sie ihr folgen soll. Der Rest des Stammes konnte gar nicht so schnell reagieren, wie Icefire schon fast bei Blade ankam. Noch bevor Rabe Befehle verteilen konnte, hatte das Frostbite schon gemacht. Zu sehr war er noch in der Art befangen, wie er mit Nimoë zusammen gearbeitet hatte. Doch er konnte selbst nicht folgen, da Blade seinen Wolf bei sich hatte. So übernahm Rabenfeder die Gruppe Krieger, die Icefire und Himmelsstern zu Blade folgten. Frostbite ließ inzwischen das Lager sichern. Da es hier wohl Menschen gab, mussten sie mit Angriffen rechnen. Zuerst fielen die Wölfe der Elfen, die im Lager waren. Dünne Giftnadeln betäubten sie. Dann griffen die Menschen direkt an. Der Kampf ging schnell vorbei, denn die Sternjäger waren genug geladen und ließen ihre Wut und Unmut an den Menschen aus. Aber einige von ihnen bekamen etwas ab. Als der letzte Mensch tot war, rief Frostbite Rabenfeder zurück, damit die Heilerin hier half. Die Gruppe in der Wüste lud den inzwischen geheilten, aber immer noch bewusstlosen Blade auf einen der Wölfe und ritt zurück zum dem kleinen Lager. Wölfe und verletzte Elfen wurden in der Höhle ‚gesammelt’ und nach und nach versorgt. Die Heilerin war schon erschöpft gewesen, nachdem sie um Blades Leben hatte kämpfen müssen. Somit rutschte Blackthorns Auftauchen auch erst einmal in den Hintergrund. Raureif hingegen wetterte gegen die Menschen und forderte gar ihre Ausrottung. Ja ihr Hass kannte keine Grenzen und so manch Sternjäger hätte sich ihr in diesem Moment sicher angeschlossen. Rabenfeder entschloß, dass die Sternjäger diese Nacht und den folgenden Tag ruhen sollten, damit Heilerin und Verletzte wieder zu Kräften kommen sollten. Frostbite, Eissturm und auch Raureif sprachen sich dagegen aus, weil sie meinten, hier eher von Menschen gefunden zu werden. Doch die neue Anführerin sah keinen Sinn darin, einen halbtoten Stamm durch die Geröllwüste zu hetzen. Stattdessen wurden die Magier tätig. Ivyleave verhing die Höhle, so dass man den Eingang nicht mehr sehen konnte, Eissturm, Bluecold und Icefire schafften die Toten vom Eingang weg.

+2

Der Bewahrerwald (1)
(23.RR)
Sommer

Die Sternjäger hatten nun den Wald hinter der Geröllwüste erreicht. Er war voller Kokons und Webzeug, kein Anzeichen von Menschen, aber auch kaum Tiere. Die Sternjäger ließen sich an einem größeren See mit Abfluß nieder und erkundeten von dort aus ihre nähere Umgebung genauer. Die Sternjäger konnten aufatmen und die Stille im Wald genießen. Es tat ihnen gut, nach all den Strapazen. Die Gesichter der Elfen erhellten sich, Lachen wurde wieder laut, Scherze gemacht, alle fühlten sich leichter. Doch noch war ungeklärt, wo die ganzen Kokons herkamen, wozu die gut waren und wo die Tiere abgeblieben waren. Kalkan fand in einem Kokon ein Eichhörnchen, Ivyleave ‚sprach’ mit den Bäumen, selbst Raureif schien diesmal ruhiger, Fry und Rabenfeder kamen sich nun endgültig näher. Nur Himmelsstern ließ sich von dem Wald nicht fröhlich stimmen. An ihr nagte der Verdacht, dass Kalkan sich nicht mehr für sie interessierte. Gut, die letzten Zeiten waren hektisch und Kalkan wurde viel eingesetzt, dennoch fühlte sie sich ungeliebt. Ein ernstes Gespräch zwischen ihr und Kalkan folgte, während einige weitere Kokons geöffnet wurden. Raureif und Windwhisper fanden heraus, dass die Tiere in heilen Kokons lebten, aber in kaputten Kokons gestorben waren. Frostbite stoppte das, da er nicht wollte, dass kranke oder gar wehrhafte Tiere plötzlich befreit wurden. Außerdem waren die Tiere in den Kokons besser aufgehoben, da man sie nach der Befreiung nur umständlich wieder jagen mußte. Solch eine Art der Vorratshaltung hatte doch auch etwas Gutes für sich. Blackthorn klärte die Elfen wegen der Kokons und Webzeug auf, erklärte was Bewahrer sind und beschrieb auch die Wirkung des Webzeugs. Denn in Blackthorn Stamm gab es Bewahrer. Rabenfeder rief den Stamm am See zusammen und gab Anweisungen, dass nie alle auf einmal schlafen sollten, genügend Wachen aufgestellt werden sollen und niemand allein unterwegs im Wald sein darf. Nur Tarlet folgte dem Ruf nicht. Tiefer im Wald hatte sie Bekanntschaft mit einem Bewahrer gemacht. Sie hatte gerade Frostbite gesendet, wo sie war, als so ein buntes Viech in ihren Haaren landete. Ihr Senden erstarb und Frostbite dachte, es wäre etwas schlimmes passiert. Deshalb preschte er zu ihr, gefolgt von Ivyleave, die ahnte, dass etwas mit Tarlet nicht in Ordnung war und auch von Raureif, obwohl diese erst einmal wieder rumnörgeln mußte. Den Rest hielt Rabenfeder zurück, da auch schon Entwarnung gegeben wurde. Tarlet konnte ihren Fang nun dem Stamm zeigen. Der Bewahrer in ihrer Hand demonstrierte lautstark dagegen an. Jetzt kannten die Sternjäger Bewahrer. Kalkans Wölfin, Korr und Nimoe fehlten, stellte Rabenfeder fest. Daß Nimoe im Wald festsaß und von Korr gerade ‚gerettet’ wurde, konnte keiner ahnen. Ebenso wenig, dass Kalkans Wölfin, anderen Bewahrer zum Opfer gefallen war.

+2

Der Bewahrerwald (2a)
- Im Lager
(24.RR)
Sommer

parallel dazu RR26

Rabenfeder teilte den Stamm in kleine Gruppen und sprach ihnen verschiedene Aufgaben zu. Die einen kümmerten sich um den Aufbau des Lagers, andere suchten nach Pflanzen, Pilzen und Beeren, wieder andere kümmerten sich ums Fischen. Fry versuchte das mit bloßen Händen, während Feuerranke das Speerfischen vorschlug. Doch vorerst mussten Speere gemacht werden. Und vor allem die Lautstärke runter gefahren werden. Somit nahm sich Bluecold Tarlet mit in den Wald, um einige der Kokons zu öffnen. Blackwater und Eissturm wollten sich der ehrevollen Aufgabe entziehen, im Wasser herum zu stehen und zu fischen, schließlich waren sie viel zu alt dafür. Dennoch war Eissturm als erstes erfolgreich beim Fischen. Icefire mußte mit Bedauern feststellen, dass Blade immer noch nicht ins Leben zurück gekehrt war. So ließ sie sich erst einmal von dem Bewahrer ablenken. Brombeere wollte Bluecold und Tarlet vom Kokon öffnen abhalten, doch Icefire hielt Brombeere zurück und erklärte, warum das trotzdem geschehen mußte. Icefire erinnerte sich, wie sich Leben im Kokon haltbar machen ließ. So brachte sie Brombeere dazu, Blade einzuweben. Später mußte Icefire dieses Vorgehen Blackthorn erklären, die das nicht gut heißen konnte und darüber mit Icefire aneinander geriet. Dennoch blieb Blade eingesponnen. Sitar und Fry suchten sich weiter draußen im See eine gute Stelle zum Fischen. Als Sitar einen sehr großen Fisch heraus zog, verlor er dabei das Gleichgewicht. Sitar und Fry wurden von der Strömung des Flusses erfasst, wobei Sitar in Schlingpflanzen stecken blieb und Fry davon gespült wurde. Rabenfeder und einige andere hetzten auf ihren Wölfen hinter Fry her, der immer weiter vom Fluß weggetragen wurde. Eissturm, Blackwater und Feuerranke befreiten Sitar aus seiner misslichen Lage. Fry versuchte das Ufer zu erreichen und Schneespiel, Shan, Rabenfeder und Raureif bildeten eine Kette, um Fry abzufangen. Vom donnernden Senden Raureifs angespornt, schaffte Fry es schließlich. Danach wurden Schläge von Raureif an Shan verteilt, weil der sie doch mehr als nötig angefasst hatte. Bluecold und Tarlet kehrten mit ihrer Beute zum Lager zurück

+2

Der Bewahrerwald (2b)
- Die Suche
(25.RR)
Sommer

parallel dazu RR25

Die Elfen Blackthorn, Frostbite, Glassbird, Kahlma, Lichtstern, Nimoë, Shensai, Silberauge, Stoneheaven und Windfall machen sich auf die Suche nach der Wölfin Morgentau und den Welpen Hopser, die im Wald der Bewahrer verschwunden waren. Zuvor hatten Frostbite und Rabenfeder Blackthorn klar gemacht, wie das hier im Stamm lief, denn Blackthorn blieb erst einmal da, wo ihr Bruder Blade war. Auf der Suche vertraute sich Nimoë mit ihren Zweifeln über dir Richtgkeit ihres Weges Silberauge an, der sie jedoch darin bestärkt, ihren Weg weiter zu gehen, da er für sie der Richtige war. Auch Glassbird vertraute sich seiner Mutter Kahlma an, wegen seiner Schwester Icefire. Auch diese machte sich Sorgen um ihre Tochter. Stoneheaven hielt sich verstärkt im Hintergrund und hing seinen Gedanken nach. Kalkan schließlich fand die ersten Spuren und gemeinsam machte sich die Gruppe daran den Spuren zu folgen. Bald schon war Morgentau gefunden, doch nicht nur sie. Auch die Bewahrer zeigten sich den Elfen. Die kleinen geflügelten Wesen versuchten die Elfen einzuspinnen, die sich provoziert fühlten und glaubten, angegriffen zu werden. Schließlich drohte Frostbite den Bewahrern ihren Wald nieder zu brennen, was Silberauge jedoch zu verhindern suchte. Der Bewahrer Spinnenreiter und Silberauge schlichteten schließlich, die Lage entspannte sich und Morgentau wurde aus dem Webzeug befreit. Kahlma fand in der Nähe den Kokon mit dem Welpen Hopser und befreite diesen aus seinem Gefängnis. Schließlich machte sich die Gruppe zurück auf den Weg zum Lager, wobei die Gruppe nun aber um ein Mitglied größer war, denn Spinnenreiter begleitete sie.

+2

Der Bewahrerwald (3)
- Einleben und Kräfte Sammeln
(26.RR)
Sommer

Die beiden Gruppen waren nun im Lager wieder vereint und es wurde berichtet, was passiert war. Bluecold hätte beinnahe seinen Sohn verloren, wie er fahren mußte. Das hinterließ Spuren, Bluecold ähnelte seiner Mutter Raureif immer mehr. Silberauge verlangte den Bewahrern ein Versprechen ab, dass hier niemand Elfe und Wölfe einsponn, wenn sie schliefen. Somit stand einem längeren Hierbleiben nichts im Wege. Ivyleave begann Baumnester zu formen und andere richteten sich ein. Windwhisper wurde der Verlust von Wolftrace in diesen Moment erst so richtig klar, aber auch Stoneheaven hatte daran schwer zu knabbern. Jetzt wo endlich Ruhe und Frieden herrschte, so etwas wie eine neue Heimat gefunden war, konnte man die letzten Ereignisse auch wirklich verarbeiten. So kam es dazu, dass Himmelsstern einen Entschluß fasste. Sie beendete ihre Beziehung zu Kalkan, weil sie ihn nicht mehr liebte und dann würde sie wie Wolftrace den Stamm verlassen. Bis Windwhispers Welpe da war, würde Himmelsstern bleiben. Das teilte sie auch nach und nach ihrer Familie und später dann dem Stamm mit. Während dessen versuchte Schneespiel ihre Schwester davon zu überzeugen, dass der Bewahrerwald ein gutes Zuhause war. Doch bei Raureif stieß sie da auf meterdicke Eisschichten, die auch Korr nicht hatte durchbrechen können. Nun veränderte er sich ebenso, fast wie damals Bluecold eine Veränderung gemacht hatte. Korr änderte Aussehen und sein Verhalten gegenüber Raureif. Sein Flötenspiel würde niemand mehr hören, Raureif hatte es auch nie wirklich gehört. Einem anderen Problem wurde sich zugewendet: Der Wald bot keine Jagdmöglichkeit für die Wölfe, da ja fast alle Tiere in Kokons gefangen waren. Himmelsstern Entschluß bestürzte ihre Familie, besonders Kalkan. Ihr Vater Eissturm lenkte sich mit der folgenden Jagd ab, wobei einige Kokons geöffnet wurden, um den Wald wieder langsam zu bevölkern. Windfall entdeckte, dass ihr Sohn Gleiterfähigkeiten hatte. Und dann war auch schon der Zeitpunkt gekommen, dass Windwhisper Mutter werden sollte. Zu früh für den Geschmack von denen, die wussten, was danach passieren würde. Ivyleave, die wieder einmal die Geburt eines Welpen erlebte, der nicht ihr eigener war, wobei sie sich das doch so sehr wünschte, formte in alle Eile ein Baumnest für die werdenden Eltern. Fast der ganze Stamm versammelte sich um Windwhisper, nur Kalkan verschwand, da er Himmelsstern danach sowieso gehen lassen müsste. Silberauge nahm sich seiner an. Kummer mußte auch Bluecold bei Schneespiel vertreiben in Bezug auf Raureif. Phelan, der Sohn von Windwhisper und Feuerranke wurde geboren und dem Stamm vorgestellt. Freudig wurde er begrüßt und ein Fest abgehalten. In dieser Nacht erfuhr Tarlet, wer ihre Eltern waren und was der Umstand ihres Todes war. Icefire fand in einem Kokon einen Welpen, den sie an sich nahm.

+3

Kleine Gemeinheiten
(27.RR)
Frühling

 

Die Sternjäger hatten sich im Bewahrerwald eingelebt. Allerdings hatte Himmelsstern den Stamm verlassen, auch einige andere Elfen. Dennoch wurde darüber kein trüber Gedanke verschwendet. Phelan, Jeyn und Nightglow hielten den Stamm mit ihren Streichen auf Trapp. Zusammen mit den Bewahrern waren die 3 Welpen eine höchst brisante Mischung und verbreiteten Unfug und Chaos. Die Nerven einiger lagen blank. Zumindest Frostbite spielte mit dem Gedanken ein oder zwei Hälse umzudrehen. Bluecold, Fry und Korr waren zum See geflüchtet und Fry testete seine Künste im Fischen. Phelan wurde derweil von Bewahrern abgelenkt, die ihn umschwirrten und in den Wald lockten. Windwhisper und Feuerranke paßten einmal nicht auf...
Mehr und mehr Elfen wichen dem Lager aus, in denen die Bewahrer wohl das Regiment übernommen hatten. So traf sich ein kleiner Teil des Stammes am See. An anderer Stelle versprühte Raureif ihren Charme und war in bester Tötungslaune. Kalkan begann den Fehler, sie dabei anzusprechen. Unterdessen griff Rabenfeder sich Silberauge, damit dieser dafür srogte, daß die Bewahrer wenigstens tagsüber die Füße still hielten. Denn während des Tages schliefen die Sternjäger. Windfall sinnierte mit Stoneheaven über Erfahrungen vom Elterndasein. Jeyn verschaffte sich bei Korr Aufmerksamkeit und vertrieb dadurch die Fische von Fry. Um den Welpen abzulenken, versprach Korr, ihm eine Angel zu bauen. Endlich hatten Feuerranke und Windwhisper das Fehlen ihres Welpen registriert. Sie suchten nach Phelan, fanden ihn aber nicht. Sofort wurde Rabenfeder dazu gerufen, die Silberauge mit sich nahm, um auch nach dem Welpen zu suchen. Rabenfeder spannte auch gleich einen Großteil des Stammes in die Suche ein. So mußte Raureif den Trainungskampf mit Blackwater unterbrechen, in dem sie wenigsten ein wenig Dampf ablassen hatte können. Auch Leichtfuß konnte Nimoe nicht mehr über den Fund von Kräutern berichten, die unter anderem für Juckpulver gebräuchlich waren. Unter anderem befanden sich nun Bluecold, Korr und Raureif in einer Suchgruppe. Prompt brach Streit aus, selbst eine Ohrfeige wurde von raureif verteilt. Rabenfeder, Nimoe und Frostbite bildeten eine andere Suchgruppe und Rabenfeder erzählte während der Suche über die Zeit, nach dem sie die Sternjäger verlassen hatte. Irgendwann stießen Glassbird, Whittler und Leichtfuß auf Spuren. Phelans Spuren und die von einem Bären. Schnell wurde der Fund an die restlichen Suchenden weiter gegeben. Noch bevor weitere Elfen zu Glassbird, Whittler und Leichtfuß stießen konnten, stellten die 3 Elfen den Bären. Zusammen mit den Wölfen und den Bewahrern erledigten sie das Tier. Letztendlich konnte Windwhisper ihren Welpen wieder in die Arme schließen und der Bär landete auf dem Feuer und später in den Mägen der Elfen.

+3

Schneeschmelze
(28.RR)
Winter/Frühling

Die Sternjäger hatten einen harten Winter hinter sich gebracht. Das Tauwetter setzte ein und brachte Gefahr für das Lager. Der naheliegende See trat über die Ufer. Rabenfeder veranlaßte den Stamm zu Schutzmaßnahmen. Im ersten Jahr, in dem die Sternjäger im Bewahrerwald gelebt hatten, hatten sie den See an seinem Abfluß mit einer Blockade versehen, da der See an dieser Stelle tükische Strömungen und Wasserwirbel hatte und Fry darin beinnahe umgekommen wäre. Nun mußte Rabenfeder einen neuen Weg finden, die Strömungen zu verhindern, aber dennoch den Abfluß zu vergrößern, damit der See nicht 'überlief'. Letztendlich verbanden Feuerranke und Frostbite ihre Feuerformerkräfte, um das Eis auf dem See endgültig zu schmelzen und dabei auch einen Teil des Wasser zu verdampfen. Bluecold unterstützte dieses Vorhaben, in dem er mit seiner Eismagie das Eis zurück in Wasser wandelte. Ivyleave und Leichtfuß nutzen ihre Baumformerkräfte, um die Blockade aus Holz, Pflanzen und Stein zu lockern und zu verkleinern. Stoneheaven kümmerte sich um das Gestein. Einige andere packten mit an, um Holzstämme weg zu schaffen. Dabei halfen die Bewahrer, in dem sie ihr Webzeug wie Seile machten und die Elfen daran ziehen konnten. Letztendlich war der Damm abgetragen worden, später hatten Ivyleave, Leichtfuß und Stoneheaven einen neuen Damm errichtet, der einen Abfluß vom Wasser zu ließ, aber dennoch die Strudel und Strömungen verhinderte.

+7

Bekannter Fremder
(29.RR)
Sommer

Rabenfeder sollte nun geehrt werden. 7 Jahre lang hat sie die Sternjäger inzwischen geführt und ein Fest mit einem passendem Geschenk sollte sie nun eindeutig als anerkannte Anführerin hinstellen. Dazu sammelte Frostbite einige Jäger um sich und die Beute war ein weißer Hirsch, der ihnen von Silberauge und Spinnenreiter gezeigt wurde. Fry, Bluecold, Eissturm, Kalkan und Feuerranke bildeten die Jagdgemeinschaft. Derweil mußte natürlich Rabenfeder abgelenkt werden, damit sie das fehlen von so vielen Jägern nicht mit bekam. Das übernahmen Vanke und Sundream unterstützte sie zusammen mit Nimoe. Tarlet wollte sich natürlich auch anschließen. Einen weißen Hirsch jagen, war nichts Alltägliches. Doch Frostbite verbat ihr das. Stattdessen erlaubte er ihr, Glimmer und Schneefalke mit sich zu nehmen und zum ersten Mal ohne Erwachsene zu jagen. Da sich viele auf die Jagd nach dem Hirsch machten, wies Frostbite Sitar an, sich zusammen mit Glassbird und Shan um die Sicherheit des Lagers zu kümmern. Blackthorn schaffte es zu ihrem Bruder Blade, der immer noch in einem Kokon eingesponnen war, eine Verbindung herzustellen. Während die Jagd nach dem Hirsch fast an den Streitereien von Frostbite und Silberauge gescheitert wäre, hatten die 3 jungen Elfen unter Tarlets Führung auch so etwas wie Erfolg. Ein Wildschwein lief ihnen direkt in eine Falle. Derweil konnte Schneefalke plötzlich das Senden von Wolftrace erfassen, der sie schon eine Weile beobachtet hatte. Schneefalke löste sich von der Gruppe und rannte ihm entgegen. Nachdem der weiße Hirsch von allen bis auf Silberauge und Frostbite zurück ins Lager gebracht wurde, hatte Frostbite ein eigenartiges Gefühl. Der funkelnde Kristall, den er damals beim Erdbeben im Schneewald gefunden hatte, führte ihn zu einem zweiten Kristall. Wenig später war die Jagdgemeinschaft wieder komplett und dekorierte den Hirsch, der Rabenfeder übergeben werden sollte. Der Stamm wurde ohne Rabenfeders Wissen zusammen gerufen. Ein Fest, wo alle dran teilnehmen sollten. Allerdings war Korr nicht nach feiern. Er hatte seine Flöte und damit ein Teil seiner selbt aufgegeben, da er Raureifs Zustand wohl selbst mit seinem Flötenspiel gar nicht mehr erreichen konnte. Ein letzter Versuch mit Raureif zu reden, artete in einem Streit aus, den Raureif als Anlsaß nahm, nun endgültig die Sternjäger zu verlassen. Währenddessen wurde Rabenfeder der Hirsch recht feierlich überreicht. Momente später lockte Schneefalke Nimoe zum Rand des Lager, um ihr Wolftrace zu presentieren. Das Wildschwein von Tarlet, Glimmer und Schneefalke, zusammen mit den gehäutetem Hirsch landeten schließlich auf einem großen Feuer. Während des Festes erkannte Frostbite Tarlet als vollwertige Jägerin an und Wolftrace schloß Nimoe in ihre Arme. Langsam tastete er sich so wieder an den Stamm heran, er wollte niemanden überrumpeln und einfach so auftauchen. So wurde erst Rabenfeder und Frostbite noch zum Lagerrand gerufen bevor er sich letztendlich allen zeigte. Freudig wurde er empfangen. Zumindest anfänglich. Jedoch kramte Rabenfeder die Gründe für Wolftrace Gehen hervor, da sie durch sein Verschwinden damals nicht gelöst waren und jetzt auch noch nicht. Feuerranke hatte Windwhisper erkannt, die eigentlich mit Wolftrace und Nimoe bisher in einem Dreierbündnis gelebt hatten. Energisch forderte Rabenfeder von Wolftrace, daß er sich mit Feuerranke ausspircht und auch mit Windwhisper. Sie als Anführerin duldete keinerlei Zwietracht. Und entweder Wolftrace akzeptierte das und fügte sich, oder mußte gehen. Noch hatte niemand gemerkt, daß Windwhisper aus dem Lager verschwunden war, als Wolftrace angekündigt wurden war. Windwhisper wußte nicht, was sie davon halten sollte, so war sie erst einmal 'geflüchtet'. Über ihre Gedanken war sie eingeschlafen und wachte nicht mehr auf.
Das Fest wurde fortgesetzt, nachdem sich Rabenfeder und Wolftrace geeinigt hatten

+7

Kristallsuche
(30.RR)
Sommer

Ein 2. Kristallsplitter wurde von Frostbite gefunden. Rabenfeder setzt die 2 Splitter zusammen und Blade erwachte aus seinem jahrelangen Schlaf. Über die Zusammenhänge von Kristall und Blades Aufwachen wurde mehrfach spekuliert.
Raureif war am Abend zuvor aus dem Lager gegangen, da sie die Sternjäger verlassen wollte. Sie wurde von Korr verfolgt, der ihr Weggehen doch noch bemerkt hatte. In einer Oase in der Geröllwüste, die die Sternjäger einst durchquerten hatten, um zum Bewahrerwald zu gelangen, stießen die beiden auf eine kleine Gruppe Menschen. Korr kämpfte sie nieder und kehrte mit Raureif zurück ins Lager der Sternjäger.
Lichtstern hatte sich Frostbite und Eissturm zu einer Jagd angeschloßen. Dabei verfolgten sie einen Hirsch, der sie direkt zu Silberauge, Bluecold und Schneespiel geführt hatte. Schneespiel hatte sich einen Welpen gewünscht und Silberauge erfüllte ihr den Wunsch mit Hilfe von Spinnenreiter, dem Bewahrer. Rabenfeder holte inzwischen die Meinungen anderer über den Zusammenhang der Kristallsplitter und Blades Erwachen ein. Während Ivyleave Kalkan von trübsinnigen Gedanken abbrachte, wie etwa den Stamm zu verlassen, machten Tarlet und Leichtfuß einen Jagdausflug. Blackwater und Shensai sprachen mit Wolftrace über die Veränderungen in der Zwischenzeit, wo Wolftrace nicht bei den Sternjägern war. Icefire versuchte ihren Traum zu deuten, den sie von Windwhisper und einem menschlichem Magier hatte. Darin war Windwhisper von dem Menschen gefangen genommen. Sie teilte ihre Bedenken mit Glassbird und begann die Suche nach Windwhisper, die seit letzter Nacht wie vom Erdboden verschluckt war.
Spätestens als Korr und Raureif von den Menschen kurz und knapp berichteten, wurden alle Sternjäger ins Lager zurück gerufen. Rabenfeder ließ das Lager nach allen Seiten absichern und sorgte dafür, daß Feuerranke mit Windwhisper zurück ins Lager kam. Feuerranke hatte Windwhisper schlafend gefunden und nichst und niemand konnte sie wecken. Sie befand sich in dem selben Zustand wie Blade. Ein Zufall? Was steckte hinter den Kristallen und dem Magier? Das mußte Rabenfeder nun heraus finden. Sie glaubt an eine Bedrohung für die Sternjäger.

+7

Ruhe vor dem Sturm
(31.RR)
Sommer

Rabenfeder überredete Raureif, dass sie ihre Magie einsetzten soll, um Windwhisper's Seele aus dem Kristall und aus den Fängen des menschlichen Magiers zu holen. Sie hatte den selben Traum wie Icefire gehabt und da es sich um einen Menschen handelte, den sie mit ihren geistigen Fühlern ausfinwidg machen sollte, sträubte sie sich wehemmend. Der Rest der Sternjäger begann die Nacht mit normaleren Tätigkeiten. Icefire versuchte Feuerranke zu beruhigen, der sich um Windwhisper sorgte. Nachdem auch wirklich alle wach waren, rief Rabenfeder eine Versammlung ein, um ihr vorhaben kund zu tun. Selbst die Wachen wurden von ihrem Posten abgezogen. Einige äußerten Bedenken, dass Raureifs Seele auch gefangen werden könnte. Es wurde nach Möglichkeiten gesucht, Raureif zu schützen, während sie ihren Geist aussandte. Letztendlich wurde sie von Korr, Bluecold und Vanka abgesichert. Feuerranke wollte nicht, dass Raureif
solch ein Risiko auf sich nahm. Frostbite beendete die Diskusionen und Streiteren, ob Raureif es nun machen sollte oder nicht. Die Elfe hatte sich entschieden, daran gab es nichts mehr zu ändern. Dennoch fing Raureif noch einen letzten Streit mit Blade und Icefire an. Frostbite, Eissturm und Kalkan setzten den abendlichen Kontrollgang nach Beendigung der Versammlung fort. Blade nahm sich die Zeit und ließ sich von seiner Schwester über die verlorenen Jahre, die er im Kokon eingeschlossen war, aufklären, während Kalkan seinem Bruder erneut offenbarte, dass er den Stamm verlassen wollte. Frostbite setzte Sundream darauf an, sie sollte ihrem Sohn endlich dieses Vorhaben ausreden. Wolftrace erzählte seiner Familie derweil, was er auf seiner Reise erlebt hatte und berichtete auch von seinem Sohn Blueeye. Vanka und Bluecold, die sich über den Zerfall ihrer Familie unterhielten, wachten vor Raureifs Höhle, die ihren Geist bereits ausgesendet hatte, um Windwhispers Geist zu finden. Sie erhielt Kontakt, nur kurz und wurde dann von einer magischen Blockade zurück geworfen. Raureifs Geist kam wieder zurück, leider ohne Windwhisper, jedoch hatte sie nun eine Vorstellung, wo sie hin mussten, um Windwhisper zu helfen.

+7

Rat und Vorbereitung
(32.RR)
Sommer/Herbst

Rabenfeder besprach mit ihren Beratern, was nun zu tun war, nachdem Raureif von ihrem geistigen Ausflug berichtet hatte und nun bekannt war, wo sich der Mensch befand, der für Windwhispers Zustand verantwortlich war. Letztendlich wurde beschlossen, dass die Sternjäger den Bewahrerwald verlassen würden. Rabenfeder rief erneut zu einer Versammlung die Sternjäger zusammen. Zum ersten Mal würden die Sternjäger in einen Krieg ziehen. Dazu wurden Vorbereitungen getroffen. Rüstungen und Waffen wurden gefertigt, Baumnester und Höhlen wurden verschlossen, nachdem das Hab und Gut der Elfen verstaut und transportbereit gemacht wurde. Eine Jagd wurde noch durchgeführt, um genügend Proviant für die Reise zu haben. Großartig widersprochen wurde diesem Plan weniger, da sie alle den Entschluss des Rates hinnahmen. Dennoch fühlten sich viele unwohl bei dem Gedanken, ihre gerade neu gefundene Heimat wieder verlassen zu müssen. Rabenfeder verteilte an jedem Aufgaben, so dass genügend Ablenkung bestand.

+7

Ein langer Weg ... (1)
(33.RR)
Herbst

Die Sternjäger hatten ihre Vorbereitungen für die lange Reise beendet. Jeder hatte neue Waffen und neue Kleidung, die mit vielen Rüstungselementen bestückt waren. Die Sternjäger nahmen Abschied vom Bewahrerwald. Rabenfeder teilte Vor- und Nachhut ein, ließ auch die Flanken sichern. Sitar und Schneefalke erkundeten den Weg voraus in der Luft.
Hinter dem Bewahrerwald lag eine weite Ebene mit zerklüfteten kleineren Felsen und kleineren Baumansammlungen. Die Sternjäger mussten sich wachsamer bewegen, da kaum Deckung vorhanden war, obwohl sie durch ihre vornehmlich dunkelblaue Kampfkleidung gut in der Nacht getarnt waren. Die Elfen wurden noch ruhiger als sie die Ebene betraten, selbst Phelan und Jeyn konnten mal still sein.
Nach einer Weile meldeten Sitar und Schneefalke, dass sie eine Siedlung der Menschen ausmachen konnten. Verlassen, wie sich heraus stellte. Fast zeitgleich begannen die mitgekommenen Bewahrer herum zu lärmen. Sehr zum Ärgerniss der Elfen. Sie konnten etwas spüren, aber nicht ausdrücken, was das war.
Die Stadt war leergefegt, völlig zerstört, wirkte bedrückend, beängstigend und nicht gerade einladend mit den zerstörten Häusern. Einzig waren dort noch ein paar Statuen heile. Statuen, die lebensecht aussahen, als wären die Menschen zu Stein geworden. Das magische Gespür sämtlicher Elfen sprang auf die Siedlung an, als Rabenfeder beschloss, hier den Tag zu verbringen, nachdem die Stadt mehrfach durchsucht worden war.
In alle vier Himmelsrichtungen wurden Wachen aufgestellt, Stoneheaven versuchte, mehr über die Statuen heraus zu bekommen und kam zu dem Schluss, dass diese Statuen nicht immer Stein gewesen waren. Einige kümmerten sich um Nahrung, andere um die Schlafplätze und in auf dem Marktplatz wurde das Lagerfeuer entzündet. Während Korr und Raureif neun Elfen auf den Feldern vor der Stadt ausmachen konnten, die aber nicht auf Senden reagierten und sich einfach nur die Schädel einschlugen, setzte ein heftiger Schneesturm ein. Hagelkörner, so groß wie ein Kinderkopf, prasselten nieder, Wind fegte durch die Straßen, eisig kalt wurde es. Shensai wurde von einer umstürtzenden Mauer begraben, über Eissturm, Lichtstern, Icefire und Nightglow stürtzte ein Haus zusammen.
Dann hörte der Sturm, der nur genau über der Stadt gewütet hatte, auch schon wieder auf. Zugleich wurde einer der neun Elfen auf dem Feld getötet, woraufhin sie sich auflösten.

+7

Ein langer Weg ... (2)
(34.RR)
Herbst

Obwohl es noch Tag war und sicher inzwischen mehr denn je Ruhe benötigt wurde, hielt es niemanden mehr in der Stadt. Keiner wollte noch mehr solch unglückliche Überraschungen erleben. So wurde Rabenfeders Aufbruchsbefehl auch zügig umgesetzt. Offene Fragen konnten auch außerhalb der Stadtmauern geklärt werden.
Während die Sternjäger zusammenpackten, ließ sich Rabenfeder von Korr die Fundstelle der Scherbe auf der Blumenwiese vor der Stadt zeigen und den Vorfall mit den neun Elfen erzählen. Einige ihrer Berater hatten sie begleitet, fanden aber keine schlüssige Erklärung, vor allem keine Leiche von dem Niedergestochenen. Wie auch schon Streit zwischen Korr und Raureif ausgebrochen war, als sie hier gestanden hatten, entbrannte erneuter Streit zwischen denen, die sich jetzt hier aufhielten. Korr und Frostbite gerieten aneinander. Eissturm griff schlichtend ein, nachdem Frostbite gar Ivyleave anblaffte.
Icefire brachte eine weitere traurige Nachricht: ihr Wolf Sharpear war umgekommen in dem Unwetter. Aber er sollte nicht hier in der Stadt bleiben. Icefire schaffte ihn mit Hilfe einiger anderer Elfen vor die Mauern zu ein paar Bäumen. Dort wurde ein Abschiedsgeheul angstimmt.
Windwhisper wurde trotz des eiligen Zusammenpackens immer mal wieder von einem Stammesmitglied aufgesucht, um sie im Leben wieder willkommen zu heißen.
Letztendlich verließen die Sternjäger die Stadt in gewohnter Marschordnung. Die Stimmung war bedrückt. Viele fragten sich, was diese Streitereien ausgelöst hatte, andere wünschten sich wieder in den Schneewald, der Rest wollte diese Reise so schnell wie möglich hinter sich bringen und diese verdammten Rätsel geklärt haben.
Bald entdeckten Sitar und Schneefalke eine fremde Elfe auf dem Weg der Sternjäger. Der Stamm wurde in Alarmbereitschaft versetzt, um einen möglichen Hinterhalt abzuwehren. Immerhin könnte die Elfe zu diesen 9 Elfen gehören. Rabenfeder ließ den Stamm Halt machen und ritt mit ein paar Elfen zu Sitar und Schneefalke.
Die Aufmerksamkeit der meisten lag auf der kleinen Gruppe um Rabenfeder. Trotzdem hingen viele ihren Gedanken nach. Feuerranke konnte es nicht erwarten, sich Wolftrace in aller Ruhe vorzuknöpfen. Die Sache mit Windwhisper bedurfte immer noch einer Klärung. Blade hingegen wurde klar, daß seine Beziehung zu Icefire nicht mehr so war, wie vor seinem langjährigen Schlaf im Kokon. Raureif wurde durch Sharpears Tod für einen Herzschlag lang doch nachdenklich, was wäre, wenn sie ihre Familie verlieren würde. Tarlet gefiel sich im Schmollen, da sie nicht zum Spähtrupp zählte.
Die fremde Elfe war bewusstlos und sah angeschlagen aus. Kurzerhand wurde sie entwaffnet und gefesselt. Dieser Umgang mit Artgenossen war der Auftakt zu einigen Diskussionen. Schließlich war das eine Elfe und kein Elf töte einen anderen. Doch angesichts der vergangenen Geschehnisse, insbesondere der neun Elfen auf dem Feld, ging Rabenfeder kein Risiko ein. Die fremde Elfe, eine Gleiterin, erwachte. Rabenfeder gab ihr unmissverständlich zu verstehen, dass sie keine krummen Aktionen starten sollte. Die Gleiterin hatte ihr Gedächtnis verloren, war überfordert mit der Situation, da sie nicht wusste, wo und wer sie war, wer die anderen waren und warum sie gefesselt wurde. Die Anführerin nahm es in Kauf, dass sich einige negativ gegenüber ihr Vorgehen stellten. Andere empfanden diese aufkommende Diskussion als störend und unangebracht. Der Stamm sollte vor Fremden als Stamm und nicht streitend auftreten.
Letztendlich wurde die Gleiterin an einen Baum gefesselt und ausgefragt. Rabenfeder griff dabei zu unkonventionellen Mitteln, zeigte der Gleiterin auf, an welchem dünnen Faden ihr Leben hing, wenn sie irgendwas gegen die Sternjäger im Schilde führte. Hilfreich dabei war die eisige Front aufgebaut durch Raureif, Frostbite und Bluecold. Kalkan schien von diesem Umgang sehr getroffen zu werden. Er geriet in einen heftigen Streit mit seinen Bruder und spielte verstärkt mit dem Gedanken, den Stamm zu verlassen. Auch Fry verstand die Welt nicht mehr. Rabenfeders kaltherziges Vorgehen stimmte ihn nachdenklich, gar wütend. Seltenerweise nahm sich Bluecold seiner an und rückte ihm den Kopf wieder zurecht. Rabenfeder brauchte Stärkung von ihrem Gefährten und nicht noch zusätzliche Belastung.
Erst als die Gleiterin gesendet hatte und Silberauge auch keine Lügen oder Argwohn in ihr finden konnte, wurde die Gleiterin von ihren Fesseln befreit. Erst jetzt konnte Rabenfeder ihr trauen. Dennoch wurde die Gleiterin auch weiterhin bewacht von Bluecold, und Ivyleave und Shensai kümmerten sich um ihre Wunden.
Rabenfeder ließ die Sternjäger hier rasten, obwohl sie noch nicht wirklich weit von der Stadt weggekommen waren. Aber im Moment waren die Gemüter zu aufgewühlt und Rabenfeder rief sogar zur Versammlung, damit geklärt werden konnte, warum sie so vorgegangen war und jeder offen seine Meinung dazu beitragen konnte.
Die Sternjäger schlugen für die letzten paar Tagesstunden ihr Lager auf, während sich Nightglow um weitere Verletzungen kümmerte, die noch von dem Unwetter in der Stadt stammten.
Die Gleiterin sollte Ruhe haben, sich nach einem kräftigenden Essen schlafen legen und vielleicht war ja in der nächsten Nacht ihr Gedächtnis wieder vorhanden. Bluecold sorgte dafür, dass sich keine weiteren Elfen mehr bei ihr aufhielten. Es bestand immer noch Gefahr. Niemand konnte sagen, was passieren würde, wenn die Gleiterin ihr Gedächtnis wieder erlangte. Nachher war sie doch der Feind. Und vielleicht ging von ihr auch eine Bedrohung aus, da sich doch schon wieder einige in Rage geredet hatten. Frostbite und Bluecold stritten, Fry war wütend auf Rabenfeder gewesen, Raureif griff sowieso die ganze Welt an, Blade stritt sich wegen Icefire und seiner Veränderung mit Blackthorn, Jeyn schien erwachsen zu werden und ärgert sich, nicht für voll genommen zu werden.
Über die Fragen, was mit der Gleiterin weiterhin geschehen sollte, ließ sich Rabenfeder von Fry, Frostbite , Vanka, Nimoe und Silberauge beraten. Es blieb dabei, dass die Sternjäger den restlichen Tag hier rasteten und der Gleiterin die Möglichkeit gaben, sich auszuruhen und zu erinnern. Dazu sollte sich nur noch die Wache bei ihr aufhalten und der restliche Stamm wurde auf Abstand gehalten. Die Gleiterin sollte bei der ersten sich bietenden Möglichkeit wieder zu ihrem eigenen Stamm zurückkehren. Also spätestens, wenn sie ihr Gedächtnis wieder erlangte.
Andere Wogen glätteten sich ebenfalls wieder. Fry und Rabenfeder hatten sich ausgesprochen, Kalkan wurde von mehreren Seiten davon überzeugt, dass er im Stamm bleiben sollte, Jeyn wurde durch Sitar und Leichtfuß aufgemuntert und gar Raureif hörte mal kurzzeitig auf, ihr Gift zu versprühen, Frostbite konnte Dampf ablassen bei Eissturm und Wolftrace.
Irgendwann kam das Lager dann zur Ruhe, von wachsamen Augen begleitet.